3D Mediaservice – setzt Städte gekonnt in Szene

Hallo Muhamet, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei 3D Mediaservice kurz vor:

Ich beschäftige mich nun seit über 12 Jahren mit Virtual- und Augmented Reality und habe meinen beruflichen Hintergrund in der technischen Dokumentation im Automotive Sektor. Da ich mit diesen Technologien arbeite seit sie zum ersten Mal relevant für die Industrie geworden sind zähle ich mich zu den Pionieren dieser Szene.

Vielleicht möchtest Du uns 3D Mediaservice kurz in ein paar Sätzen vorstellen ?

3D Mediaservice umsetzungsorientierter Dienstleister für die Digitale Transformation der Kommunikation und Dokumentation entlang des kompletten Produktlebenszyklus. Zu den Kunden gehören Industrieunternehmen aus der Medizintechnik, des Maschinenbaus und des produzierenden Gewerbes ebenso wie Städte und Kommunen in Bezug auf Standort- und Tourismusmarketing. Die eingesetzten Technologien sind Virtual und Augmented Reality sowie komplexe 3D-Visualisierungen.

Welches Problem wollt Ihr mit 3D Mediaservice lösen ?

Digitale Transformation ist einer der zentralen Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung. Aus unserer Sich wird diese Entwicklung viel zu technisch angegangen. Die zukünftigen Nutzer und Stakeholder bleiben außen vor. Mit unserer Lösungen, die häufig als kleiner Teilprojekte beginnen schaffen wir anfassbare und erlebbare Showcases und binden so Mitarbeiter und Stakeholder ohne technischen Background mit in die Entwicklung der digitalen Zukunft von Unternehmen bzw. Städten und Kommunen ein.

Wie ist die Idee zu 3D Media Service entstanden ?

Da ich mich schon viele Jahre mit Augmented und Virtual Reality beschäftige und in den Unternehmen, in denen ich tätig war immer mit meiner Innovationskraft an unüberwindbare Grenzen gestoßen bin lag der Schritt zur Gründung nahe.

Wie würdest Du Deiner Großmutter 3D Media Service erklären ?

Das ist wie in Hollywood mit den Dinosauriern in Jurassic Park. Nur für Unternehmen

Und ihre Produkte und Dienstleistungen. Wir schaffen digitale Erlebnisse.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Ja, die Zielgruppe Städte und Kommunen sowie die Bereiche Standort- und Tourismusmarketing hatten wir zu Beginn unserer Geschäftstätigkeit noch überhaupt nicht auf der Agenda. Durch die Teilnahme auf einem Kongress zur Zukunft des Tourismusmarketings haben wir den großen Bedarf erkannt, da die meisten Städte und Kommunen noch ganz am Anfang der Digitalisierung ihrer Kommunikation stehen. In der Tat was das erste große Projekt kein Industrieprojekt, sondern eine 3D- Visualisierung zur Historie einer Stadt.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Unser Geschäftsmodell ist eine klassische Auftragsentwicklung. Das heißt Auftragsklärung mit dem Kunden, Kreativphase und Umsetzungsphase. Unsere Besonderheit liegt in der Offshore-Entwicklung mit eigenen Mitarbeitern im außereuropäischen Ausland.

Wie genau hat sich 3D Media Service seit der Gründung entwickelt ?

Derzeit wachsen wir sehr stark in Bezug auf Umsatz und Mitarbeiter. Wobei auch für unser Startup gilt das alles immer länger dauert als es ursprünglich geplant war. Unser Motto hierbei war und ist „immer weiter“.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Wir haben derzeit drei Mitarbeiter. Dazu kommen einen große Anzahl an Freelancern, die wir derzeit projetbezogen einbinden. Dazu kommen ich als Inhaber und ein Investor der operativ wie auch in der strategischen Ausrichtung der 3D Mediaservice mit anpackt.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Das ist ganz klar der reine Fokus auf die Industriekunden in der Startphase. Die Industrieunternehmen kennen sich mit den Technologien ebenfalls sehr gut aus und daher sind die Sales-Cycles und Projektlaufzeiten umso komplexer und nicht kompatibel mit einem auf die schnelle Realisierung von Cash-Flows angewiesenen Startup.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Wir halten die Augen viel breiter offen und lassen sehen uns auch Anfragen und Branchen genauer an, die beim ersten Hinsehen nicht in unser „Beuteschema“ zu passen scheinen. Auch haben wir gelernt nicht mehr zu stark in Vorleistung zu gehen. Sondern mit potentiellen Kunden schnell an den Punkt der formalen Beauftragung zu kommen kurz gesagt „machen ist wie drüber reden nur krasser!“.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Beim öffnen unserer Zielgruppen für andere Bereiche. Der Bereich Stadt- und Tourismusmarketing gehört derzeit zu unserem umsatzstärksten. Das hatten wir zu Beginn so überhaupt nicht auf der Agenda.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Wir arbeiten derzeit mit Bootstrapping und privaten Kapitalgebern auf Darlehensbasis.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir werden personalseitig stark wachsen, um den derzeit in der Pipeline anstehenden Projekten gerecht zu werden. Darüber hinaus bahnen wir weitere Kooperation im Bereich Industriemessen an, da wir mit unserer HoloLusion, die 3D Projektion ohne das Tragen einer VR-Brille ermöglicht eine hoch attraktive Präsentationstechnologie haben, die wir noch stärker in den Markt puschen wollen.

Vielen Dank für das Interview.

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