AERVIDEO sorgt für neue Blickwinkel

Hallo Levin Pablo, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei AERVIDEO kurz vor:

Mein Name ist Levin Pablo, ich bin 26 Jahre alt und bilde zusammen mit Arne (26), Kai (21), Sarah (25), Luke (20) und Benjamin (18) das AERVIDEO Team.

Vielleicht möchtest Du uns ganz zu Beginn Euer Startups AERVIDEO kurz vorstellen ?


Wir sind AERVIDEO aus Stuttgart. Wir entwickeln und verkaufen innovatives Kamerazubehör. Was uns antreibt sind neue Blickwinkel und das brechen von alten Konventionen. Mit unserem ersten Produkt ‘AER – Throw Your GoPro’ haben wir dies bereits getan und unseren Kunden eine neue Art der Luftaufnahmen ermöglicht.

Welches Problem wollt Ihr mit AERVIDEO lösen ?

Bisher war das Aufnehmen von Videos und Fotos aus der Luft nur mit teurem Equipment und technischem Knowhow möglich. Dank AER wird dies nun spielend einfach und für jedermann zugänglich.

Wie ist die Idee zu AERVIDEO entstanden ?

Vor ein paar Jahren haben wir ein Trend auf Social Media beobachtet: Immer mehr Menschen haben atemberaubende Luftaufnahmen geteilt. Als Hobbyfotograf hat uns dies sehr beeindruckt aber wir waren enttäuscht dass die Drohnen die solche Aufnahmen ermöglichen sehr teuer und kompliziert waren und dachten uns: Das muss doch auch einfach gehen?!

Wie würdest Du Deiner Großmutter AERVIDEO erklären ?

Wir werfen Fotoapparate durch die Luft. Klingt komisch, ist aber so!

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Nicht wirklich. Außer dass wir mittlerweile über viele weitere Produkte nachdenken. Diesbezüglich limitieren wir uns nicht aufs ‘Kamera werfen’ sondern wollen viele verschiedene Ideen im Bereich Foto/Video erkunden.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Wir verkaufen unsere Produkte durch unseren eigenen Onlineshop.

Wie genau hat sich AERVIDEO seit der Gründung entwickelt ?

Ursprünglich wurde das Unternehmen in den Niederlanden gegründet und damals wurde mithilfe einer Crowdfunding Kampagne die Herstellung des ersten Produkts vorfinanziert. Ein Teil des ursprünglichen Gründerteams hat sich verabschiedet und Ende 2018 sind wir in unsere Heimat Stuttgart zurückgekehrt und haben hier ein neues Team aufgebaut.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Das Team besteht mittlerweile aus 6 motivierten Jungs und Mädels und wir haben unsere Produkte mittlerweile in über 70 Länder verkauft.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Die Fertigung, und insbesondere die Langlebigkeit, unseres Produkt hat uns anfangs große Schwierigkeiten bereitet. Darüber hinaus waren wir mit der Qualität einer unserer damaligen Produktionspartner sehr unzufrieden. Letztendlich ist so viel schief gegangen dass wir sogar mit Anwälten gegen sie vorgehen mussten.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

1- Wenn der Prototyp leicht kaputt geht, wird es beim finalen Produkt ähnlich sein.

2- Wähle deine Partner sorgfältig aus. Falls etwas schief geht, reagiere schnell.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Wir sind sehr stolz auf die Community die wir in den letzten Jahren aufgebaut haben. Viele unserer Kunden sind nicht nur überzeugt von dem Produkt selbst, sondern auch Fans unserer Marke geworden.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Anfangs durch Crowdfunding und selbst finanziert. Seit letztem Jahr haben wir auch einen Investor mit an Board.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir wollen unsere Produktpalette erweitern und weiter wachsen.

Vielen Dank für das Interview.

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